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Herzlich willkommen auf den Seiten der SPD Neulußheim


Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD Neulußheim.
Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und die Ansprechpartner in Neulußheim.
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11.11.2018 in Topartikel Ortsverein

„Kommt, wir woll´n Laterne laufen . . . “

 

Geschichte um Heiligen St. Martin von Theater-AG der Lußhardtschule in Szene gesetzt - leuchtende Laternen und Kinderaugen und leckere Martinsbrezel 

Sie konnten es kaum erwarten, die vielen kleinen und großen Laternenträger, das sich der Zug von der Lußhardtschule endlich in Richtung Grillhütte in Bewegung setzte. Anders als in den Vorjahren ritt St. Martin, dargestellt von Vanessa Steinle, einer jungen Reiterin des  Theraphiehof Dürr, dem Zug voraus. Laternen und Kinderaugen leuchteten um die Wette, als es endlich los ging und das blinkende Kommandanten-fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikverein Harmonie und die Jugendfeuerwehr die  große Schar zur Grillhütte führten, wo das lodernde warme Martinsfeuer schon alle erwartete, das Walter Engelhardt durch die wiederum großzüge Holzspende vom Biohof Merz zeitig entzündet hatte. 

Hatte es am Martinsmorgen noch den herbeigesehnten Regen gegeben, so riss der Himmel am Tag auf und die traditionelle Veranstaltung von Gemeinde und den SPD Organisatoren konnte zur Freude für jung und alt beginnen.  

Im Schein der Flammen des Martinsfeuers begrüßte Bürgermeister Hoffmann die große Schar und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere beim Musikverein Harmonie, der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr.  Auch hob er das Engagement der Neulußheimer Sozialdemokraten hervor, die seit Jahren mit erfolgreichem Konzept das Gelingen dieser Veranstaltung garantieren. Der Gemeinde Neulußheim sei es dazu immer eine Freude, die vielen Martinsbrezel für die Kinderschar zu stiften. 

Die selbst gebastelten oder gekauften Laternen leuchteten im dunkeln um die Wette. Und sogar die Allerkleinsten in den Kinderwagen hatten ihren Spaß am bunten Treiben. „Meine Laterne ist so schön, so die kleine Mia, die hat Mama vom letzten Jahr für mich aufgehoben“, sprachs und eilte zur Martinsszene der Theater-AG der Klassenstufe 4 der Lußhardtschule. Das loderne und knisternden Feuer wurde beim Spiel von der Jugendfeuerwehr sorgsam bewacht. 

Wie in jedem Jahr am 11.11. feiern die zahlreich erschienenen Menschen den Heiligen Martin von Tours, welcher einst vor über 1600 Jahren seinen Mantel mit einem armen Bettler teilte, der am Wegesrand zu erfrieren drohte.

Bevor die vielen kleinen Zuhörer die Geschichte des Heiligen Martin von Tours  und erleben durften, stimmte Iris Schlampp mit ersten Martinsliedern auf die stimmungsvolle Feier ein.   

Zauberhaft die Szene, wo Sarah (Nele) von ihrer Mutter (Lea) eine ganz besondere Gutenachtgeschichte erzählt bekam.

Mit Faszination und großen Augen lauschten die Kinder, als St. Martin (Fiona) mit dem frierenden Bettler (Melina) nach der uralten Überlieferung seinen Mantel teilte. Alle anderen Mitspielerinnen und Mitspieler brachten durch ihr Spiel zum Ausdruck, das teilen durchaus Freude bereiten kann. 

Lehrerin Bettina Strempel und Rektorin Christine Harz waren stolz auf ihre kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler, die die Martinsszene so überzeugend in Szene gesetzt hatten.

Mitorganisatorin Dagmar Engelhardt dankte allen Mitwirkenden und Helfern ganz herzlich und mit Iris Schlampp erklangen am lodernden und knisternden Feuer noch weitere bekannte Martinslieder. 

Der Freundeskreises der Neulußheimer Feuerwehr hatte sich auf den Ansturm gut vorbereitet und bei Getränken und heißer Wurst konnte sich jedermann stärken. Und nachdem alle Kinder mit der traditionellen Martinsbrezel versorgt waren, fanden die restlichen Brezel bei Eltern und Großeltern noch dankbare Abnehmer. 

Mit  ihrer leuchtenden Laterne in der Hand machten sich die Kinder mit ihren Eltern auf den Weg nach Hause und waren sich sicher, im nächsten Jahr natürlich wieder dabei zu sein wenn es heißt „Kommt, wir wolln Laterne laufen“. 

R.Hw.

 

08.11.2018 in Ortsverein

Ganztagsschule - offen diskutiert

 

Grundschule, Hort und Kernzeitbetreuung in Neulußheim bestens aufgestellt 

Zu einer offenen Diskussion zum Thema „Ganztagsschule“ hatte der SPD Ortsverein ins Evangelische Gemeindehaus geladen. Dass diese Diskussionsrunde kontrovers geführt werden würde, hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Unbekannte hatten im Ort Flyer aufgehängt, wo sie ihren eigenen Unmut anonym zu diesem Thema äußerten. Schade, bei der Veranstaltung hätten sie einiges Informatives mitnehmen können.

"Wir sollten es nicht verpassen, schon rechtzeitig und vorausschauend über den Bedarf zu sprechen und uns mögliche Konzepte für eine Weiterentwicklung der Lußhardtschule anschauen", so die Ortsvereinsvorsitzende Miriam Walkowiak in ihrer Begrüßung. Eine ergebnisoffen geführte Diskussion könne da nur hilfreich sein.

Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, wie wichtig es Eltern, Lehrern, Hortpädagogen und Vereinsvertretern ist, über eine passende Form der Betreuung unserer Kinder zu sprechen. Was passt nicht, was ist gut oder was ist verbesserungswürdig.

Derzeit gibt es in Neulußheim mit der Kernzeit und dem Hort an der Lußhardtschule eine gut funktionierende Betreuung für die Grundschulkinder. Aber was passiert, wenn der Bedarf steigt? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff „Ganztagsschule“ eigentlich?

 "Ganztagsschule - offen diskutiert", lautet  deshalb der Titel der Veranstaltung, bei der der hiesige Landtagsabgeordnete Daniel Born, selbst Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags, die möglichen Konzepte für Ganztagsschulen in Baden-Württemberg vorstellte.

Landtagsabgeordneter Daniel Born machte eingangs deutlich, dass es immer um das Wohl des Kindes gehen müsse und jede Gemeinde die passende Form finden sollte. Kurz stellte er die beiden möglichen Schulformen mit ihren Vor- und Nachteilen vor: die verbindliche Ganztagsschule (ganztags) und die Wahlform (halb- und ganztags). Dabei wurde klar zum Ausdruck gebracht, was in Städten funktioniere, könne auf dem Land ganz anders aussehen.

Im aktuellen BW-Koalitionsvertrag sei der Ausbau von Ganztagsgrundschulen fest verankert. Ihr Anteil soll in den nächsten fünf Jahren von aktuell 29 % (davon aber nur 8 % als verbindliche Schulform) mehr als verdoppelt werden.

Äußerst wichtig sei, Transparenz über diese Schulform zu schaffen und kritische Meinungen aufzunehmen, aber auch mitzunehmen, was sich an Vorteilen bietet. Ob Bildungsgerechtigkeit, Vereinbarung von Familie und Beruf, das Angebot pädagogischer Konzepte über den ganzen Tag und die Einbeziehung von Vereinen könne nur gelingen, so Daniel Born, wenn Eltern voll dahinter stehen und entscheiden, welcher Weg der Sinnvollste sei.

Er sei froh, dass der OV Neulußheim sich dieses Themas angenommen habe und so ein Stimmungsbild an die Neulußheimer Gemeinderäte gegeben werden könne.

Und das Stimmungsbild der Anwesenden war klar und deutlich. Rektorin Christine Harz stellte, wie Born, das Wohl des Kindes in den Vordergrund und das, was gut für die Eltern, Schule und Gemeinde sei.

Sie hob den super Hortbetrieb mit dem Team um Frau Pech hervor, wo sich die Kinder wohl und geborgen fühlen. Natürlich sei diese Betreuung im Gegensatz zur Ganztagsschule nicht kostenfrei. Hausaufgabenbetreuung und Ferienbetreuung miteingeschlossen. Für viele, die nicht so gut verdienen, kaum leistbar.

Die Leiterin des Horts, Frau Pech konnte nur bestätigen, dass es eine gute Zusammenarbeit und einen guten Austausch zwischen Schule, Hort und Kernzeitbetreuung gäbe. Zurzeit nutzen den Hort 40 Kinder in zwei Gruppen. Ob eine weitere Gruppe nötig sei, wird sich zeigen.

Wie lange Kinder noch Kinder sein dürfen, welche Inhalte die vorgestellten Schulformen haben, die anschließende Diskussion war kontrovers und aufschlussreich.

Zwischen Theorie und Praxis gebe es große Unterschiede, so ein Vater und zugleich Pädagoge. Viele Schüler seien in Ganztagesschulen körperlich und mental überfordert, eine Selbstentfaltung bliebe oft auf der Strecke. Eine junge Frau sah in der Wahlmöglichkeit einen Kompromiss, während ein Vater, der das Schulsystem in Ostdeutschland erlebte, sagte, dass Kinder sich auch an so eine Schulform gewöhnen könnten, wenn gewisse Rahmenbedingungen, wie Rhythmisierung der Unterrichtseinheiten, Klassenstärke und Ausdünnung der Lehrpläne, geschaffen würden.

Ausgepowerte Kids, so ein ehrenamtlicher Trainer seien nach dem ganztägigen Schulbetrieb für Sport  nicht mehr zu begeistern. Für Vereine, die in den Ganztagsschulbetrieb einbezogen werden sollen, ist das ehrenamtlich nicht leistbar, so die Vorsitzendes des TB Germania. Da passen auch die Arbeitszeiten, so flexibel sie heute auch sein mögen, nicht. Ehrenamt müsse leistbar und Spaß machen.

Ein Besucher forderte eine Kooperation Schule, Handwerk, Politik und wies auf unser digitales Zeitalter hin. Hier erfordere es auch ein Umdenken.

Daniel Born dankte für die kritischen Diskussionsbeiträge und den Einblick in die Praxis. Die Lußhardtschule mit Hort und Kernzeitbeteuung gehe in Neulußheim einen sehr guten Weg. Ein wesentlicher Schwachpunkt sei jedoch, dass diese Angebote sich nicht jeder leisten könne.

Klebepunkte auf einem Flyer von den Anwesenden angebracht, zeigten dann deutlich auf, dass Schule, Hort und Kernzeitbetreuung bei den Besuchern der absolute Favorit waren. Schule sozial gerechter gestalten, Zuschüsse gewähren oder noch besser Gebührenfreiheit schaffen, werden Ziel und weiterhin Thema der Neulußheimer SPD sein.

Besonders wichtig war den Neulußheimer Sozialdemokraten, dass alle Akteure, ob Eltern, Lehrer, Erzieher, aber auch Vereine und die Politik hier gleichberechtigt an der Debatte teilhaben können. Denn am Ende sei ein Ganztagsschulkonzept nur dann tragfähig und bringe die Schüler weiter, wenn Eltern, Lehrer und außerschulische Partner gemeinsam die notwendigen Rahmenbedingungen bieten und an einem Strang ziehen. 

R.Hw.

 

05.11.2018 in Fraktion

Selbstloser Einsatz muss entschädigt werden

 

Freiwillige Feuerwehren helfen nicht "nur" bei Bränden, sondern auch bei öffentlichen Notständen. Daneben leisten sie technische Hilfe zur Rettung von Menschen und Tieren aus lebensbedrohlichen Lagen und wirken zudem im Katastrophenschutz mit. All diese Aufgaben erfüllt auch unsere Neulußheimer Freiwillige Feuerwehr, und das ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften.

Selbstloser Einsatz muss entschädigt werden

Die Anforderungen und Belastungen an die Frauen und Männer in unserer Wehr sind sehr groß, nicht nur im Einsatz, sondern auch in der Ausbildung, bei den regelmäßigen Übungen und in der Instandhaltung der gesamten technischen Ausrüstung.

Aus diesem Grund ist es mehr als gerechtfertigt, dass die ehrenamtlich Tätigen der Gemeindefeuerwehr für ihren Einsatz eine angemessene Honorierung erhalten. Seit Jahren setzt sich die SPD-Fraktion immer wieder dafür ein, dass auch vor Ort eine deutliche Verbesserung der Aufwandsentschädigung stattfinden muss. Aus diesem Grund organisierten wir 2011 eine Podiumsdiskussion mit dem damaligen Innminister von Baden-Württemberg Reinhold Gall, der selbst viele Jahre aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr seiner Heimatgemeinde war. Letztendlich schuf die grün-rote Landesregierung mit dem neuen Feuerwehrgesetz die Grundlage dafür, dass die Aufwandsentschädigungen nun neu geregelt und angepasst werden können und die Frauen und Männer im Einsatz besser abgesichert sind.

Die SPD-Fraktion unterstützt die neuen Entschädigungssätze für die Aktiven unserer Feuerwehr, denn der freiwillige Einsatz diese Frauen und Männer ist in keiner Weise mit dem ehrenamtlichen Engagement in einem Verein zu vergleichen. Hier geht es um die Rettung und den Schutz von Menschen, mit einem sehr hohen Risiko für die eigene Gesundheit.

Mehr Anerkennungskultur

Doch es sind nicht nur die Aktiven bei der Feuerwehr denen Anerkennung zusteht. Es sind auch die Angehörigen und Familien, die das Engagement der Aktiven mittragen. Auch das sollte von Seiten der Gemeinde gewürdigt und honoriert werden und sei es nur in symbolischer Form. Möglich wäre dies beispielsweise mit einer kostenlosen Jahreskarte für den Blausee für die Familien der Feuerwehrleute.

Neza Yildirim

Neza Yildirim

Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen

Daniel Born - Ihr Landtagsabgeordneter

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10.30 Uhr Eröffnung und Begrüßung Frederick Brütting, Stellv. Landesvorsitzender Konstituie …

27.11.2018 Wie können wir digitale Arbeit gerecht gestalten?
PROGRAMM Beginn: 19:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung Udo Lutz Mitglied der Projektgruppe „Zukunft …

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