Wir bedauern den Rücktritt des ehemaligen Landtagsvizepräsidenten von seinen landespolitischen Ämtern, aus der SPD-Fraktion und von all seinen SPD-Parteiämtern.
Daniel Born ist überzeugter Antifaschist und Sozialdemokrat. Sein umfangreiches Wirken und sein persönlicher Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen der Landespolitik haben einen politischen Fußabdruck hinterlassen. Genannt seien hier beispielhaft die frühkindliche Bildung, Inklusion, bezahlbarer Wohnraum und sein großer Einsatz zum Erhalt der Notfallpraxis Schwetzingen.
Die menschlich verständliche Kurzschlussreaktion auf die zunehmend aggressive und chaotische Handlungsweise der AfD-Fraktion im Landtag führt aber leider in der Konsequenz zum Rücktritt, um Schaden abzuhalten von unseren Institutionen. So sind die demokratischen Spielregeln – und sie zu schützen stand für Daniel Born immer ganz oben auf der Agenda. Sein Eingestehen eines Fehlers und sein Verhalten beweisen Rückgrat – und das verdient unser aller Respekt und Rückhalt.
Sein Landtagsmandat wird Daniel Born als fraktionsloser Abgeordneter bis zu dessen Ablauf im März beibehalten, da er nicht über die Landesliste in den Landtag kam, sondern direkt gewählt wurde. So sieht er sich in der Pflicht, begonnene Projekte im Wahlkreis mit unvermindertem Engagement zum Abschluss zu bringen.
Für die Landtagswahl 2026 wird er nicht mehr kandidieren.
Daniel Borns leidenschaftlichen Einsatz – und seine großartigen Reden – werden wir vermissen, aber wir werden den Sozialdemokraten und den Menschen Daniel in unserer Mitte immer willkommen heißen und hinter ihm stehen.

