
SPD Schulapfelprogramm der Initiatorinnen Dagmar Engelhardt und Renate Hettwer erfährt erneut Unterstützung
Das Neulußheimer Schulapfelprogramm, initiiert von Altgemeinderätin Dagmar Engelhard und Gemeinderätin Renate Hettwer vom SPD Ortsverein ist ein soziales Projekt, dass nicht so im Licht der Öffentlichkeit steht. Bei den Schülern aber überaus gut ankommt und von den Initiatorinnen nach wie vor mit Engagement durchgeführt wird.
Gedanke war vor dreizehn Jahren, dass die Schülerinnen und Schüler der Lußhardtschule einmal wöchentlich mit gesundem Obst versorgt werden sollten. Und was liegt näher, als Obst, das direkt vom Erzeuger kommt. Aus diesem Grund arbeitet man mit dem Neulußheimer Apfelhof Hoffmann zusammen. Frischer und besser geht’s nicht.
Nachhaltig, regionales Obst, kurze Wege, gesunde Kinder. In Äpfeln stecken viele Vitamine, Mineralstoffe, Kalium und Eisen und somit gilt der Apfel als sogenannte Zahnbürste der Natur. Aber das ist bei den Kindern zweitrangig. Hauptsache der Apfel ist knackig und schmeckt.
Die drei Hausmeister der Schule Sven Stephan, Harry Wetzlar und Stefan Gieser holen einmal die Woche die Äpfel vom Obsthof ab und geben sie an die jeweiligen Lehrkräfte zur Verteilung.
Nur durch zahlreiche Spenden kann dieses Projekt am Leben erhalten werden, so Dagmar Engelhardt und Renate Hettwer. Örtliche Geschäfte, Verbände und Vereine haben sich in den 13 Jahren bisher schon beteiligt. „Wenns um Geld geht, Sparkasse“, so der bekannte Slogan. Auch auf die Sparkasse Heidelberg war dieses Jahr wieder Verlass. Damit auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden kann, kann das Spendengeld über die Gemeinde Neulußheim mit dem Hinweis „Spende Schulapfelprogramm“ überwiesen werden, so dass alles seine Richtigkeit hat.
Auch Privatpersonen und hier besonders der Neulußheimer Rolf Heidemann, haben sich seit 13 Jahren mit Spenden eingebracht.
Rolf Heidemann ist ein Spender, der maßgeblich dazu beiträgt, dass das Apfelprogramm immer noch durchgeführt werden kann. Auf ihn ist Verlass, wenn es am Ende des Geldes für die Äpfel mal knapp wird.
Er hilft ganz bescheiden im Hintergrund und ist von diesem Projekt überzeugt und begeistert. Aber auch der AWO Ortsverein mit Renate Schöner an der Spitze und der VdK-Vorstand mit seinem 1. Vorsitzenden Erich Brenzinger und seiner Frau Ursel stehen finanziell hinter dem Projekt. Gerade in dieser Zeit der Krisen und Preissteigerungen ist dieses Projekt äußerst sinnvoll, so die Spender einhellig. Und so würden sich die Initiatorinnen freuen, wenn das Beispiel der Spenden für das Apfelprogramm quasi Schule macht.
Dagmar Engelhardt und Renate Hettwer freuten sich beim Fototermin über die lobenden und anerkennenden Worte von Rektorin Christiane Harz für das Schulapfelprojekt und dankten ihrerseits den anwesenden Spendern herzlich. Das Projekt sei gelebte Verbundenheit zu den Jüngsten unserer Gemeinde.
Eine kleine Überraschung in Form von flüssigen Äpfeln, einem Apfelsecco, hatten die Initiatorinnen für die drei Hausmeister mitgebracht, die für den wöchentlichen Transport der Äpfel sorgen.
Renate Hettwer