SPD Ortsverein „Vor Ort“ im Alten Schulhof

Veröffentlicht am 12.02.2015 in Ortsverein

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf des SPD-Ortsvereins gefolgt und hatten sich auf dem Alten Schulhof eingefunden, um sich informieren zu lassen. Die seit dem letzten Jahr stattfindenden Vor-Ort-Begegnungen vor den monatlichen Vorstandssitzungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, so OV-Vorsitzender Günter Schöner. Ziel sei es, Bürgerinnen und Bürger ins Ortsgeschehen einzubeziehen, da wo Gesprächsbedarf besteht oder auch dort, wo etwas Positives entsteht, gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern und  den SPD Gemeinderäten.

Gemeinderat Hanspeter Rausch informierte, dass die Gemeinde zur Zeit viel Geld in die Hand nimmt, um die beiden alten Schulhäuser trocken zu legen. Auch für die Jugendlichen im Point sei die Trockenlegung des Baus B, wo sie viele Stunden ehrenamtlich renoviert und gewirkt hätten, Hoffnung für ein gesundes Zusammentreffen in den unteren Räumlichkeiten. „Vor Ort“ machten sich die Anwesenden ein Bild über die bisherigen Trockenlegungsmaßnahmen am Bau A.

In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll nun ein Nutzungskonzept für die beiden Schulhäuser und das ehemalige Feuerwehrgerätehäusel erstellt werden, wobei es die Anwesenden besonders interessierte, ob Bücherei, Point und AWO in der Ortsmitte verbleiben werden. Wie eine Kirche im Ort, gehöre auch eine Bücherei zentral in das Ortsgeschehen. Eine Auslagerung der Bücherei und des Points an die Schule, sprich an den Ortsrand, käme einem Ausbluten des Ortsmittelpunktes gleich, so eine Bürgerin. Eine andere könne sich den Weg dorthin mit ihrem Rollator nicht vorstellen.

Wie Gemeinderätin Renate Hettwer bemerkte, hätten die Plankstätter diesen Fehler der Verlegung der Bücherei aus der Ortsmitte gemacht, aber alsbald dies wieder rückgängig gemacht. Dem zolle sie größten Respekt.

Rausch informierte auf Anfrage auch, dass die private Markus-Schule den Bau B zur Verfügung gestellt haben möchte, wobei aber noch im Gemeinderat geklärt werden müsse, zu welchen Konditionen. Aktuell nutze die Markus Schule das Feuerwehrhäusel und zwei Räume im Bau A Was sich eine Bürgerin vorstellen könnte, wäre sogar die Erweiterung der Bücherei und die Verlegung der AWO in die oben Räumlichkeiten, wobei ein behindertengerechter Zugang möglich sein müsste. Eine Gemeinschaftsnutzung dieses Gebäude hätte sicher für die Ortsmitte große Vorteile. Eine ähnliche Nutzung wie für die Zehntscheune in Hockenheim wäre eine Vision. Neulußheim hätte die große Chance  zu einem Bürgerhaus. Wichtig sei, so der Tenor der Anwesenden, dass das über viele Jahre gewachsenes Ensemble mit der Gemeindebücherei, dem Kinder- und Jugendtreff „Point“, der Begegnungsstätte der AWO und nicht zu vergessen, dem überregional bekannten Turmuhrenmuseum, an bewährter Stelle erhalten und ausgebaut werden sollte.

Günter Schöner und Hanspeter Rausch dankten allen für das Kommen und die vielen  Anregungen. Auf eine in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossene Bürgerversammlung, gerade auch zu diesem Nutzungsthema der beiden Schulhäuser, darf man gespannt sein.

 

R.Hw.

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