
„Bildung und Betreuung sind keine weichen sondern harte Standortfaktoren“, untermauerte der SPD-Bundestagskandidat Werner Henn die Ausführungen von Bürgermeister Hoffmann zum Thema. Henn, der schon häufig zu Gast in der Gemeinde war, erkundigte sich im Rahmen eines Informationsgespräches ausführlich beim Gemeindeoberhaupt über Neulußheim und seine aktuelle Entwicklung. Begleitet wurde er dabei von Hanspeter Rausch dem Fraktionsvorsitzenden und Jan Kritzer dem Ortsvereinsvorsitzenden der hiesigen Sozialdemokraten.
Während des aufschlussreichen Gespräches erläuterte Bürgermeister Hoffmann dem Kandidaten für den Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen ausführlich, weshalb Neulußheim eine solch heimelige, lebenswerte Gemeinde ist und sich einer stetig steigenden Einwohnerzahl erfreuen kann. So machten insbesondere die Kinder- und Jugendbetreuung, das Schulangebot sowie die ausgezeichnete Infrastruktur beim Individualverkehr und dem öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn die große Attraktivität Neulußheims aus. Dazu kämen die großartige, rege Teilhabe der Neulußheimer an ihrer Gemeinde und das einzigartige Kulturprogramm der Gemeinde, welche zudem einfach eine „ideale Größe“ habe.
In lockerer Atmosphäre berichtete Hoffmann dem erfahrenen Baden-Badener Stadtrat Werner Henn auch von den aktuellen Projekten vor Ort und verwies erfreut auf die jüngst in Angriff genommene Sanierung der Hockenheimer Straße samt Bau eines neuen Kreisels. Hoffnungsvoll sei man auch, was die Pläne zur Ortkernentwicklung betrifft: hier wurden zahlreiche Grundstücke erworben und Mittel zur Sanierung der Ortsmitte beantragt, schließlich möchte man einen neuen Mittelpunkt für Neulußheim schaffen.
Schön wäre es dabei natürlich auch, könnte man bei diesen Vorhaben auf die Mittel des Konjunkturpaketes zurückgreifen, was aufgrund der Zweckgebundenheit der Gelder und dem Ausschluss bereits im Haushalt veranschlagter Projekte leider nicht mehr möglich ist, wie Hoffman und Henn gleichermaßen kritisierten. So waren am Ende des Gespräches ebenso die beiden sozialdemokratischen Kommunalpolitiker Rausch und Kritzer mit ihrem Bürgermeister darüber einig, dass die Maxime der Ortspolitik auch weiterhin heißen muss „die knappen Mittel sinnvoll und effizient zu investieren“.

