
Bezaubernde Anregungen für eigene Gärten gewonnen
Die große und kleine Politik wollten die Neulußheimer Sozialdemokraten einmal außen vor lassen und starteten mit Mitgliedern und Freunden zu einem Halbtagesausflug. Ziel war Weinheim, das im vergangenen Jahr sein 750-jähriges Bestehen feiern konnte und insbesondere der Schau- und Sichtungsgarten „Hermannshof“, quasi „um die Ecke“ in einer guten halben Stunde von Neulußheim erreichbar.
Einige Mitfahrer freuten sich ganz besonders auf diese schmucke Stadt und das über 2 ha große Gartenparadies, da sie bisher noch keine Gelegenheit hatten, Weinheim und auch den Hermannshof kennen zu lernen. Deshalb wünschte der 1. Vorsitzende Günter Schöner allen einen schönen und unvergesslichen Ausflug.
In Weinheim, der Zweiburgenstadt, lud der historische Marktplatz mit seinem südländischen Flair zum Verweilen ein. Ebenfalls auch das malerische Gerberbachviertel mit seinen entzückenden Fachwerkhäusern. Aber auch die einzigartigen „Grünen Flächen“ im Herzen der Stadt mit Schlosspark, Exotenwald und dem Hermannshof laden ein, sich in Weinheim einfach wohl zu fühlen.
Weinheim zeigte sich bei der Ankunft bei angenehmer Temperatur von seiner allerschönsten Seite und bis zur gebuchten Führung im Hermannshof gab es Gelegenheit, erste Eindrücke von der Stadt zu bekommen oder im Schatten ein kühles Eis zu genießen oder einfach die Seele baumeln zu lassen.
Von Gartenführer Peter Luleay, einem ehemaligen Freudenberger, erfuhr man, dass der Garten heute eine Forschungs- und Bildungseinrichtung für Staudenverwendung unter ökologischen Gesichtspunkten sei und man über 2500 Staudenarten und -sorten je nach Jahreszeit kennen lernen kann. Der seit 1900 benannte Hermannshof war der Privatgarten der Familie Freudenberg und wurde 1983 in eine öffentliche Stiftung überführt. Alte und seltene Gehölze seien hier einmalig in Deutschland, wovon sich die Gruppe überzeugte.
Beeindruckt waren die Neulußheimer auch von einer 230jährigen Riesenplatane, bei welcher man durch einen geheimen Gang unter die Wurzel und in den hohlen Stamm gelangen kann. Romantisch auch die Vorstellung, das ein Myrtenzweiglein aus dem Brautstrauß von Helene Freudenberg aus dem Jahre 1879 mittlerweile eindrucksvolle 8 Meter Höhe und Breite misst. Reizvolle Blumengestaltungen ließen während der Führung die Herzen der Gartenfreunde höher schlagen und so mancher nahm für die eigene Gartengestaltung einige Anregungen mit nach Hause.
Nach den vielen schönen Eindrücken schlug man den Weg zur verdienten Einkehr ins Weinheimer Brauhaus ein. Bevor man dann das Endziel Neulußheim erreichte, bedankte sich Günter Schöner bei der Initiatorin Dagmar Engelhardt und ihrem Mann Walter im Namen aller herzlich für die Vorbereitung und Durchführung zu diesem schönen Ausflug.

