In Armut leben?
Sozialdemokraten diskutieren mit christlichen Sozialverbänden
Neulußheim. Wer ist arm in unserer Gesellschaft? Wie lebt es sich am Rande des Existenzminimums? Was können und sollen Staat und Gesellschaft für Mitmenschen in Not tun? Diesen Fragen widmet sich ein Diskussionsabend der SPD Rhein-Neckar und des Ortsvereins Neulußheim mit den christlichen
Sozialverbänden. Bärbel Morsch vom Diakonischen Werk Rhein-Neckar und Peter Kohm von der Caritas werden nicht nur aus ihrem Arbeitsalltag berichten (beide haben für ihre jeweiligen Träger unter anderem den Tafelladen Schwetzingen aus der Taufe gehoben), sondern auch ihre Sicht auf Hintergründe und mögliche Lösungen für die „neue Armut“ in Deutschland darlegen. Für die Sozialdemokraten diskutiert der Schwetzinger SPD-Vorsitzende Stefan Rebmann mit, der sich als Vorsitzender des DGB Rhein-Neckar auch in seinem Arbeitsalltag mit dem Thema beschäftigt. Ziel der Veranstaltung ist es, „vor allem zu zeigen, dass wir hier nicht über ein abgehobenes Probleme reden, sondern es ganz konkret um Menschen geht – auch hier, in unserer wohlhabenden Region“, so Rebmann. Die Anregungen aus der Veranstaltung sollen auch Eingang in das Wahlmanifest der SPD Rhein-Neckar zur Bundestagswahl finden, in dem Armutsbekämpfung ein zentrales Thema sein wird.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 6. November um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Neulußheim statt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Die Ideen der SPD zum Wahlmanifest können auch unter www.wahlmanifest09.de eingesehen und diskutiert werden.