„Bluesgosch“ sorgte für ausgelassene Stimmung beim SPD Maifest

Veröffentlicht am 04.05.2007 in Ortsverein

Einer alten Tradition folgend feierte der SPD-Ortsverein auch dieses Jahr am Alten Bahnhof sein großes Maifest mit politischem Programm, guter Unterhaltung mit der „Bluesgosch“ und einem breiten Angebot an Speisen und Getränken.

Das Wetter war optimal und so war es auch kein Wunder, dass der Platz am Alten Bahnhof bereits zur Mittagszeit voll besetzt war. Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Jörg Wildenstein freute sich, unter den vielen Gästen Bürgermeister Gerhard Greiner, die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein, Stefan Rebmann vom SPD Landesvorstand Baden-Württemberg, Vertreter des SPD-Kreisvorstandes und befreundeter Ortsvereine sowie zahlreiche Besucher aus den Nachbargemeinden begrüßen zu können.

Den politischen Rahmen des Maifestes gab Michael Seis von der IG Metall Verwaltungsstelle Heidelberg. Mit seiner Rede verdeutlichte Seis, dass auf Grund der positiven Ertragslage in Deutschland auch die Arbeitnehmer an diesem Erfolg beteiligt werden müssen. Es sei nicht mehr hinzunehmen, dass die Arbeitnehmer jahrelang mit Lohnverzicht und gravierenden Einschnitten in den Sozialleistungen Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland mitgetragen haben und nun mit einer Tariferhöhung von lächerlichen 2,5 Prozent abgespeist werden sollen. Vor dem Hintergrund, dass im vergangenen Jahr die Bezüge der Vorstände der 27 Dax-Unternehmen um 16,9 Prozent gestiegen sind, sei das, was nun den Arbeitgebern angeboten werde, in den Augen der IG Metall Magerkost und eine Frechheit gegenüber allen Beschäftigten. Mit den angekündigten Warnstreiks wird die Gewerkschaft mehr Verteilungsgerechtigkeit einfordern. Aber auch im Niedriglohnsektor müsse dafür gesorgt werden, dass Armutslöhne bekämpft und für gute Arbeit auch gutes Geld bezahlt wird. Soziale Gerechtigkeit heißt auch in Zukunft, sichere Arbeitsplätze anzubieten mit Löhnen, die den Arbeitnehmern ein Leben ohne existenzielle Sorgen ermöglichen, so Seis.

Höchst vergnüglich wurde es im Laufe des Nachmittags. Dafür sorgte Dieter Reinberger, alias „Bluesgosch“. Reinberger interpretiert den Blues gerade so, wie ihm sein Mundartschnabel im besten Sinne gewachsen ist. Er „schwätzt mit de Leit“, dichtet seine Alltagsgeschichten oder erzählt sie einfach mit seiner Mundharmonika. In nahezu genialer Weise wird er dabei unterstützt von der Bluesgröße an der Gitarre, Jürgen „Mojo“ Schultz und nicht immer sind die Lieder so ganz „oschdennisch“. Das macht aber nichts. Die Begeisterung bei den Leuten war so groß, dass das Programm um eine weitere Stunde verlängert werden musste
Das gab den beiden Musikern noch einmal die Gelegenheit mit viel „Färz unn Gedeens“ zu beweisen, dass die Wurzeln des Blues in Wirklichkeit in der Kurpfalz liegen müssen. Und mit dieser Überzeugung ging wohl jeder Zuhörer gegen Abend nach Hause.

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