Die Sonne strahlte vom Himmel und die Besucher ließen nicht lange auf sich warten. Der Duft von Steaks, Currywurst, Pommes und feinsten Salattellern sowie frischem Wurstsalat zog die Hungrigen wie ein Magnet zum Sommerfest der SPD in die Grillhütte. Zusätzliche Tische und Bänke wurden heran geschafft. Am Nachmittag musste der Metzger für Nachschub sorgen, damit alle Feinschmecker satt werden konnten. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet und kühle Getränke trugen zum Wohl der Gäste bei.
Vorsitzender Günter Schöner konnte unter den Gästen Bürgermeister Gunter Hoffmann und Ehefrau Petra sowie die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein und den Bundestagskandidaten der SPD Daniel Born begrüßen.
Die Kommunikation unter den Besuchern war bestens, hatten sie doch reichlich mit dem Erraten der Mundartausdrücke zu tun. Wer weiß als Zugezogener schon was ein „Hewwl“ (grob-schlächtiger Mensch) ist, wenn sogar Einheimische meinen es ginge dabei um einen Hebel. Während Neulußheimer wissen, dass „schneegisch“ nichts mit dem Winter zu tun hat (übersetzt = wählerisch), wussten sie jedoch teilweise nicht, was eine „Bläänz“ ist, nämlich ein weinerlicher Mensch.
Inzwischen hatte die Musikschule Hockenheim ihre Musikinstrumente um die beiden Musik-Pädagogen Richard Schmitt (Gitarre) und Philipp Schädel (Gesang) aufgebaut. Zusammen mit Oliver Brinkmann an Bass und Kontrabass sowie Carsten Wagner am Schlagzeug unterhielten sie die Gäste mit wunderbar angenehmem Sound.
Marina Nottbohm von den“ Begabten Hausfrauen“ begleitete am E-Piano Melina Skoumpupulus‘ wunderschöne Stimme mit „I dream’d a dream“ oder auch Julia Schnitters „Surrender“ von Elvis Presley. Man war erstaunt, dass auch junge Erwachsene im Alter von 20 Jahren und darüber ihre Talente bei der Musikschule Hockenheim weiter ausbauen und sich musikalisch weiterbilden können.
„Wann erfahren wir die Übersetzung der Mundart-Ausdrücke?“ konnte Hanspeter Rausch mit einem Hinweis auf eine separate Veranstaltung mit der Verleihung von drei ersten Preisen beantworten. Bis in die frühen Abendstunden hinein unterhielten sich die Gäste in geselliger Runde.
gj, erschienen in der Schwetzinger Zeitung am 10.09.2014