
In der Gemeinderatssitzung Anfang November wurden folgende Punkte beraten und beschlossen.
Fortschreibung Generalentwässerungsplan
Der Generalentwässerungsplan ist für die Gemeinde die wesentliche Grundlage für eine geordnete, gesetzeskonforme Abwasserbeseitigung. Er gibt Auskunft darüber, ob das aktuelle Kanalnetz in seiner Dimension in der Lage ist sämtliche Abwässer bis zur Kläranlage abzuleiten. Da seit dem letzten Plan von 2012 mehrere Neubaugebiete dazukamen und einige Straßen inkl. Kanäle erneut wurden, ist es an der Zeit den Plan zu aktualisieren.
Ergeben sich Defizite im Kanalsystem werden Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen und mögliche Lösungen aufgezeigt. Auch sollen in den Berechnungen die immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse berücksichtigt werden.
Neuer Parkplatz beim Rathaus
Der brachliegende Bauplatz gegenüber dem Rathaus soll vorübergehend befestigt und in einen Kurzzeitparkplatz umgewandelt werden. Das kann die Parksituation in der Ortsmitte kurzfristig entspannen, sollte aus unserer Sicht jedoch nicht zu einer Dauereinrichtung werden. Hier erwarten wir, dass im Laufe des nächsten Jahres darüber beraten wird, wie dieses zentral gelegene Grundstück letztendlich genutzt wird. Hier könnten wir uns altersgerechte Wohnungen sehr gut vorstellen.
Sanierung Bauhof beginnt
Mit der Vergabe der Rohbauarbeiten beginnt nun auch die Sanierung bzw. die Erweiterung der Betriebsräume unseres Bauhofs. Dass unsere Beschäftigten nun endlich zeitgemäße Aufenthalts- Sanitär- und Büroräume bekommen, ist längst überfällig und wir hoffen, dass bis Ende nächsten Jahres der Neubau bezogen werden kann.
Neue Dienstleister auf dem Friedhof
Für die Grünpflege und Grabarbeiten auf unserem Friedhof ist seit über dreißig Jahren die Firma Bohn als Dienstleister für die Gemeinde tätig. Da die Firma zum Jahresende ihre Arbeit in Neu- und Altlußheim einstellen möchte, müssen wir für die Zukunft neue Auftragnehmer finden. Verlässliche Betriebe zu finden ist äußert schwierig, zumal Arbeiten auf dem Friedhof mit höchster Sensibilität zu tätigen sind. Umso erfreulicher, dass es der Verwaltung gelang zwei geeignete und erfahrene Firmen zu finden. Nicht so schön ist die Tatsache, dass zukünftig die Kosten für diese Dienstleistungen deutlich höher liegen werden.
Kommunales Energiemanagement
Die Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystems wurde vor über drei Jahren beschlossen, die in Aussicht gestellten Fördermittel in Höhe von 70 % aber jetzt erst bewilligt. Die Umsetzung soll durch die Netze BW erfolgen. Unter die Lupe genommen werden nun sämtliche öffentlichen Einrichtungen hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und energetischer Defizite bzgl. Bausubstanz und Technik. Die SPD-Fraktion unterstützt dieses Vorhaben, erwartet jedoch, dass die jährlichen Untersuchungsergebnisse nach spätestens sechs Monaten im Folgejahr vorliegen und konkrete Empfehlungen zur Energieeinsparung beinhalten.
Jobticket für Mitarbeiter der Gemeinde
Qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten ist für jede Gemeinde eine große Herausforderung. Aus diesem Grund setzen wir hier in Neulußheim nicht nur auf eine angemessene Vergütung, sondern auch auf attraktive Zusatzleistungen, wie die Einführung des Deutschlandtickets als Jobticket für unsere Beschäftigen. Dass die Gemeinde dieses Angebot mit einem Arbeitgeberanteil von 25 % unterstützt, findet die volle Zustimmung der SPD-Fraktion.
Engagement ist gefragt
Neulußheim steht vor vielen neuen und zukunftsweisenden Herausforderungen. Um das erfolgreich zu leisten, sind wir alle gefordert. Mit Engagement und guten Argumenten kann hier jede Bürgerin und jeder Bürger die Geschicke der Gemeinde mit lenken und gestalten. Sollten Sie daran Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns. Für Fragen, Kritik, Anregungen und gute Ideen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung, Ihre SPD-Gemeinderäte Renate Hettwer, Yves Koch und Hanspeter Rausch, www.spd-neulussheim.de