Der SPD Ortsverein hatte nicht nur zur Jahreshauptversammlung in den Alten Bahnhof eingeladen, sondern verband diesen Pflichttermin mit einem anschließenden Ehrungscafe.
Vorsitzende Jutta Menssen begrüßte die Mitglieder und Bundestagskandidatin Neza Yildirim und stieg nach der Konstituierung und dem Totengedenken sogleich in die Tagesordnung ein. Sie hatte eine Bildpräsentation mitgebracht, die alle Termine und Veranstaltungen ab der letzten Jahreshauptversammlung aufzeigte. Zu jeder Aktion, angefangen vom Schulapfelprogramm, der Tafelaktionen, politischen Veranstaltungen sowie Teilnahmen an Demos zur Vielfalt, Demokratie und Freiheit, Oster- und Muttertagsaktion, Dampfnudelfest, der Teilnahme an der Sommertimeparty und Organisation St. Martin, um nur einige zu nennen, gaben die Vorstandsmitglieder ein paar erklärende Informationen. Die immer noch laufende Unterschriftenaktion zur Schließung der Notfallpraxis Schwetzingen bewege sich auf fast 1000 Unterschriften zu. Ein Ergebnis, das Mut macht und eines der besten Ergebnisse im Kreis sei.
Die Arbeit zu Anfang 2024 stand dann ganz im Zeichen der Gemeinderats-, Kreistags- und Bürgermeisterwahl, so Menssen. Der Fokus liege nun auf die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar und sie wünscht und hofft auf einen guten und fairen Wahlkampf. Kassierer Günter Schöner konnte auch in diesem Jahr einen positiven Kassenbericht vorlegen, was mit Applaus gewürdigt wurde. Da beide Kassenprüfer erkrankten, wurde der Kassenbericht vorgelesen.
Fraktionsvorsitzender Hanspeter Rausch berichtete im Anschluss über das Wesentliche, was sich im Gemeinderat getan hat, was vor ihm liegt und was im Rückblick gegen die Stimmen der SPD-Fraktion im Gemeinderat heute Mehrarbeit und Mehrkosten verursacht. Mit Renate Hettwer und dem neu gewählten Yves Koch, Winfried Vaudlet war nicht mehr angetreten, werde man sich nach wie vor mit aller Kraft für Neulußheim einsetzen. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Bürgermeister sei auch sehr erfreulich. Bei den Anträgen der Fraktion wolle man sich wegen der verschlechterten Finanzlage in 2025 zurückhalten und nur das nötig Umsetzbare einbringen.
Bei der Aussprache wurden u.a. die Themen Grundsteuer und Pflasterung von Vorgärten heiß diskutiert.
Lediglich Formsache war die Entlastung des Vorstands und des Kassierers, die einstimmig erfolgte.
Mit dem Dank an alle für Mitarbeit und Unterstützung im Ortsverein gab Jutta Menssen noch am Ende der Jahreshauptversammlung den Hinweis auf die anschließenden Ehrungen sowie einen kurzen Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen.
Der gezeigten Bildpräsentation mit den vielen Aktivitäten könne man entnehmen, dass sich der Ortsverein durch eine besondere Bürgernähe auszeichnet, ein Ortsverein der lebt, so ziemlich beeindruckt Bundestagskandidatin Neza Yildirim.
rhw