Bericht der SPD Fraktion

Veröffentlicht am 07.05.2018 in Fraktion

 

Kinder- und Jugendtreff „Point“ ein Erfolgsmodell

Der Kinder- und Jugendtreff „Point“ ist ein Erfolgsmodell und im weiten Umkreis beispielhaft. Mäggie Scheckeler verstand es in den 20 Jahren ihrer Tätigkeit in Neulußheim ein breites und ansprechendes Programm für die Altersgruppen zwischen 6 und 21 Jahren auf die Beine zu stellen, wobei den unterschiedlichen Interessen der Zielgruppen stets Rechnung getragen wurde. Die fachliche Aufsicht für die Arbeit im Point übernahm im Auftrag der Kommune der Trägerverein (VKKJ), der durch seine tatkräftige Mitarbeit die Voraussetzung für das breite Angebot dieser Einrichtung erst ermöglicht. Immerhin werden durch die Arbeit der Ehrenamtlichen 800 bis 1000 Arbeitsstunden geleistet und zahlreiche Aktionen des VKKJ tragen dazu bei, dass die Finanzierung der Arbeit unterstützt wird.

Diese enge Zusammenarbeit von Leitung und Verein ermöglichte es eine Einrichtung zu schaffen, die konzeptionell und personell auf einer breiten gesellschaftlichen Basis steht und eng mit Schule und Vereinen vernetzt ist. So steht der Point nicht nur für sein Freizeitangebot, sondern bietet auch Unterstützung und Hilfestellung bei Problemen und Konfliktsituationen, mit denen Kinder und Jugendliche immer wieder konfrontiert werden. Hier finden sie Ansprache und lernen miteinander einen respektvollen Umgang.

Nachfolge von Mäggie Scheckeler

Mit dem Weggang von Mäggie Scheckeler soll die Leitung des Points neu vergeben werden. Der SPD-Fraktion ist es hierbei wichtig, dass die Stelle wieder mit einer vergleichbar qualifizierten Fachperson besetzt wird und die fachliche Aufsicht beim Trägerverein bleibt. Auch legen wir Wert darauf, dass keine Kürzung des Deputates erfolgt und die sozialpädagogische Arbeit im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung an der Lußhardtschule erhalten bleibt.

Dies ist aus unserer Sicht nur möglich, wenn die Gemeinde selbst die Stelle ausschreibt und diese nicht an einen Dienstleister abgibt.

SPD-Fraktion lehnt Verwaltungsvorschlag ab

Laut Beschlussvorschlag der Verwaltung sollte bei der letzten Gemeinderatssitzung der Bürgermeister damit beauftragt werden, einen Vertrag mit einem Dienstleister abzuschließen. Dem konnte die SPD-Fraktion nicht zustimmen, da nicht bekannt ist, welchen Inhalt dieser Vertrag haben wird, und nicht bekannt ist, ob der Trägerverein weiterhin als Fachaufsicht Verantwortung übernehmen kann.

Nicht nachvollziehbar ist auch, dass von Seiten der Verwaltung mit dem Trägerverein bis zum heutigen Tag kein Wort zur Stellenneubesetzung gesprochen wurde. Hier wurde die fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung dieser Institution einfach außer Acht gelassen. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist es mehr als verständlich, dass auf Grund dieses Verhaltens die Angst auf Seiten der Ehrenamtlichen und Jugendlichen sehr groß ist, dass mit der Vergabe der Leitung des Points an einen Dienstleister das erfolgreiche Projekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Neulußheim gefährdet ist.

Die SPD-Fraktion setzte sich in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vehement dafür ein, erst dann eine Entscheidung zu treffen, wenn alle offenen Fragen geklärt sind, worauf hin der Tagesordnungspunkt auch abgesetzt wurde.

Nicht nachvollziehbar ist nach wie vor, dass bei der Meinungsfindung im Gemeinderat die Flexibilität e eines Dienstleisters mehr Gewicht hat, als das fortzusetzen, was sich über 20 Jahre bewährt hat.

Hanspeter Rausch

 

 

Neza Yildirim

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