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Wir bieten Ihnen hier einen Überblick über die Arbeit der SPD Neulußheim.
Sie finden hier die Termine, die aktuellen Projekte und die Ansprechpartner in Neulußheim.
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19.11.2018 in Topartikel Ortsverein

Dämmerschoppen“ am Mittwoch, 5.12.18 am Alten Bahnhof mit unterhaltsamen Tönen von Stefan Zirkel

 

Neulußheimer Sozialdemokraten mit Glühwein „Vor Ort“

Gewinner des Mundarträtsels sind ermittelt  - zomma zaggarä

Bei hellem Kerzenschein und gutem Winzerglühwein laden die Neulußheimer Sozialdemokraten zur ihrer letzten Vor-Ort-Begegnung in diesem Jahr ein.  

Statt der traditionellen Glühweinparty im Anwesen von Gemeinderat Hanspeter Rausch hat sich der SPD Ortsverein wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen.  

Ein Dämmerschoppen, der schon im Sommer guten Anklang gefunden hatte, soll sich auch im Winter für zwanglose Gespräche und Meinungsaustausch anbieten. Einfach nach Feierabend neue Leute kennenlernen, um mit ihnen mit einem heißen Winzerglühwein oder einem guten roten Tropfen und knusprigem Gebäck auf den Ausklang des Jahres anzustoßen. 

Es soll ein entspannter Abend mit Freunden werden.  Eingeladen sind alle, die unterhaltsame Töne an der Gitarre  von Stefan Zirkel bei wärmenden Getränken „fer umme“ und netten Gesprächen genießen wollen. 

Außerdem werden die drei eingeladenen Gewinner des Mundarträtsels, das beim Sommerfest der Sozialdemokraten wieder viel Anklang gefunden hat erfahren, welchen Preis sie gewonnen haben. 

Fragen an die anwesenden Gemeinderätinnen und –räte oder an die Mitglieder des Ortsvereins können gerne in zwangloser Atmosphäre gestellt werden.

Die Mitglieder und auch die Bevölkerung sind am Mittwoch, den 5.11., ab 19:00 Uhr dazu herzlich eingeladen.
rhw

11.11.2018 in Ortsverein

„Kommt, wir woll´n Laterne laufen . . . “

 

Geschichte um Heiligen St. Martin von Theater-AG der Lußhardtschule in Szene gesetzt - leuchtende Laternen und Kinderaugen und leckere Martinsbrezel 

Sie konnten es kaum erwarten, die vielen kleinen und großen Laternenträger, das sich der Zug von der Lußhardtschule endlich in Richtung Grillhütte in Bewegung setzte. Anders als in den Vorjahren ritt St. Martin, dargestellt von Vanessa Steinle, einer jungen Reiterin des  Theraphiehof Dürr, dem Zug voraus. Laternen und Kinderaugen leuchteten um die Wette, als es endlich los ging und das blinkende Kommandanten-fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikverein Harmonie und die Jugendfeuerwehr die  große Schar zur Grillhütte führten, wo das lodernde warme Martinsfeuer schon alle erwartete, das Walter Engelhardt durch die wiederum großzüge Holzspende vom Biohof Merz zeitig entzündet hatte. 

Hatte es am Martinsmorgen noch den herbeigesehnten Regen gegeben, so riss der Himmel am Tag auf und die traditionelle Veranstaltung von Gemeinde und den SPD Organisatoren konnte zur Freude für jung und alt beginnen.  

Im Schein der Flammen des Martinsfeuers begrüßte Bürgermeister Hoffmann die große Schar und bedankte sich bei allen Mitwirkenden, insbesondere beim Musikverein Harmonie, der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr.  Auch hob er das Engagement der Neulußheimer Sozialdemokraten hervor, die seit Jahren mit erfolgreichem Konzept das Gelingen dieser Veranstaltung garantieren. Der Gemeinde Neulußheim sei es dazu immer eine Freude, die vielen Martinsbrezel für die Kinderschar zu stiften. 

Die selbst gebastelten oder gekauften Laternen leuchteten im dunkeln um die Wette. Und sogar die Allerkleinsten in den Kinderwagen hatten ihren Spaß am bunten Treiben. „Meine Laterne ist so schön, so die kleine Mia, die hat Mama vom letzten Jahr für mich aufgehoben“, sprachs und eilte zur Martinsszene der Theater-AG der Klassenstufe 4 der Lußhardtschule. Das loderne und knisternden Feuer wurde beim Spiel von der Jugendfeuerwehr sorgsam bewacht. 

Wie in jedem Jahr am 11.11. feiern die zahlreich erschienenen Menschen den Heiligen Martin von Tours, welcher einst vor über 1600 Jahren seinen Mantel mit einem armen Bettler teilte, der am Wegesrand zu erfrieren drohte.

Bevor die vielen kleinen Zuhörer die Geschichte des Heiligen Martin von Tours  und erleben durften, stimmte Iris Schlampp mit ersten Martinsliedern auf die stimmungsvolle Feier ein.   

Zauberhaft die Szene, wo Sarah (Nele) von ihrer Mutter (Lea) eine ganz besondere Gutenachtgeschichte erzählt bekam.

Mit Faszination und großen Augen lauschten die Kinder, als St. Martin (Fiona) mit dem frierenden Bettler (Melina) nach der uralten Überlieferung seinen Mantel teilte. Alle anderen Mitspielerinnen und Mitspieler brachten durch ihr Spiel zum Ausdruck, das teilen durchaus Freude bereiten kann. 

Lehrerin Bettina Strempel und Rektorin Christine Harz waren stolz auf ihre kleinen Schauspielerinnen und Schauspieler, die die Martinsszene so überzeugend in Szene gesetzt hatten.

Mitorganisatorin Dagmar Engelhardt dankte allen Mitwirkenden und Helfern ganz herzlich und mit Iris Schlampp erklangen am lodernden und knisternden Feuer noch weitere bekannte Martinslieder. 

Der Freundeskreises der Neulußheimer Feuerwehr hatte sich auf den Ansturm gut vorbereitet und bei Getränken und heißer Wurst konnte sich jedermann stärken. Und nachdem alle Kinder mit der traditionellen Martinsbrezel versorgt waren, fanden die restlichen Brezel bei Eltern und Großeltern noch dankbare Abnehmer. 

Mit  ihrer leuchtenden Laterne in der Hand machten sich die Kinder mit ihren Eltern auf den Weg nach Hause und waren sich sicher, im nächsten Jahr natürlich wieder dabei zu sein wenn es heißt „Kommt, wir wolln Laterne laufen“. 

R.Hw.

 

08.11.2018 in Ortsverein

Ganztagsschule - offen diskutiert

 

Grundschule, Hort und Kernzeitbetreuung in Neulußheim bestens aufgestellt 

Zu einer offenen Diskussion zum Thema „Ganztagsschule“ hatte der SPD Ortsverein ins Evangelische Gemeindehaus geladen. Dass diese Diskussionsrunde kontrovers geführt werden würde, hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Unbekannte hatten im Ort Flyer aufgehängt, wo sie ihren eigenen Unmut anonym zu diesem Thema äußerten. Schade, bei der Veranstaltung hätten sie einiges Informatives mitnehmen können.

"Wir sollten es nicht verpassen, schon rechtzeitig und vorausschauend über den Bedarf zu sprechen und uns mögliche Konzepte für eine Weiterentwicklung der Lußhardtschule anschauen", so die Ortsvereinsvorsitzende Miriam Walkowiak in ihrer Begrüßung. Eine ergebnisoffen geführte Diskussion könne da nur hilfreich sein.

Das große Interesse an dieser Veranstaltung zeigt, wie wichtig es Eltern, Lehrern, Hortpädagogen und Vereinsvertretern ist, über eine passende Form der Betreuung unserer Kinder zu sprechen. Was passt nicht, was ist gut oder was ist verbesserungswürdig.

Derzeit gibt es in Neulußheim mit der Kernzeit und dem Hort an der Lußhardtschule eine gut funktionierende Betreuung für die Grundschulkinder. Aber was passiert, wenn der Bedarf steigt? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff „Ganztagsschule“ eigentlich?

 "Ganztagsschule - offen diskutiert", lautet  deshalb der Titel der Veranstaltung, bei der der hiesige Landtagsabgeordnete Daniel Born, selbst Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags, die möglichen Konzepte für Ganztagsschulen in Baden-Württemberg vorstellte.

Landtagsabgeordneter Daniel Born machte eingangs deutlich, dass es immer um das Wohl des Kindes gehen müsse und jede Gemeinde die passende Form finden sollte. Kurz stellte er die beiden möglichen Schulformen mit ihren Vor- und Nachteilen vor: die verbindliche Ganztagsschule (ganztags) und die Wahlform (halb- und ganztags). Dabei wurde klar zum Ausdruck gebracht, was in Städten funktioniere, könne auf dem Land ganz anders aussehen.

Im aktuellen BW-Koalitionsvertrag sei der Ausbau von Ganztagsgrundschulen fest verankert. Ihr Anteil soll in den nächsten fünf Jahren von aktuell 29 % (davon aber nur 8 % als verbindliche Schulform) mehr als verdoppelt werden.

Äußerst wichtig sei, Transparenz über diese Schulform zu schaffen und kritische Meinungen aufzunehmen, aber auch mitzunehmen, was sich an Vorteilen bietet. Ob Bildungsgerechtigkeit, Vereinbarung von Familie und Beruf, das Angebot pädagogischer Konzepte über den ganzen Tag und die Einbeziehung von Vereinen könne nur gelingen, so Daniel Born, wenn Eltern voll dahinter stehen und entscheiden, welcher Weg der Sinnvollste sei.

Er sei froh, dass der OV Neulußheim sich dieses Themas angenommen habe und so ein Stimmungsbild an die Neulußheimer Gemeinderäte gegeben werden könne.

Und das Stimmungsbild der Anwesenden war klar und deutlich. Rektorin Christine Harz stellte, wie Born, das Wohl des Kindes in den Vordergrund und das, was gut für die Eltern, Schule und Gemeinde sei.

Sie hob den super Hortbetrieb mit dem Team um Frau Pech hervor, wo sich die Kinder wohl und geborgen fühlen. Natürlich sei diese Betreuung im Gegensatz zur Ganztagsschule nicht kostenfrei. Hausaufgabenbetreuung und Ferienbetreuung miteingeschlossen. Für viele, die nicht so gut verdienen, kaum leistbar.

Die Leiterin des Horts, Frau Pech konnte nur bestätigen, dass es eine gute Zusammenarbeit und einen guten Austausch zwischen Schule, Hort und Kernzeitbetreuung gäbe. Zurzeit nutzen den Hort 40 Kinder in zwei Gruppen. Ob eine weitere Gruppe nötig sei, wird sich zeigen.

Wie lange Kinder noch Kinder sein dürfen, welche Inhalte die vorgestellten Schulformen haben, die anschließende Diskussion war kontrovers und aufschlussreich.

Zwischen Theorie und Praxis gebe es große Unterschiede, so ein Vater und zugleich Pädagoge. Viele Schüler seien in Ganztagesschulen körperlich und mental überfordert, eine Selbstentfaltung bliebe oft auf der Strecke. Eine junge Frau sah in der Wahlmöglichkeit einen Kompromiss, während ein Vater, der das Schulsystem in Ostdeutschland erlebte, sagte, dass Kinder sich auch an so eine Schulform gewöhnen könnten, wenn gewisse Rahmenbedingungen, wie Rhythmisierung der Unterrichtseinheiten, Klassenstärke und Ausdünnung der Lehrpläne, geschaffen würden.

Ausgepowerte Kids, so ein ehrenamtlicher Trainer seien nach dem ganztägigen Schulbetrieb für Sport  nicht mehr zu begeistern. Für Vereine, die in den Ganztagsschulbetrieb einbezogen werden sollen, ist das ehrenamtlich nicht leistbar, so die Vorsitzendes des TB Germania. Da passen auch die Arbeitszeiten, so flexibel sie heute auch sein mögen, nicht. Ehrenamt müsse leistbar und Spaß machen.

Ein Besucher forderte eine Kooperation Schule, Handwerk, Politik und wies auf unser digitales Zeitalter hin. Hier erfordere es auch ein Umdenken.

Daniel Born dankte für die kritischen Diskussionsbeiträge und den Einblick in die Praxis. Die Lußhardtschule mit Hort und Kernzeitbeteuung gehe in Neulußheim einen sehr guten Weg. Ein wesentlicher Schwachpunkt sei jedoch, dass diese Angebote sich nicht jeder leisten könne.

Klebepunkte auf einem Flyer von den Anwesenden angebracht, zeigten dann deutlich auf, dass Schule, Hort und Kernzeitbetreuung bei den Besuchern der absolute Favorit waren. Schule sozial gerechter gestalten, Zuschüsse gewähren oder noch besser Gebührenfreiheit schaffen, werden Ziel und weiterhin Thema der Neulußheimer SPD sein.

Besonders wichtig war den Neulußheimer Sozialdemokraten, dass alle Akteure, ob Eltern, Lehrer, Erzieher, aber auch Vereine und die Politik hier gleichberechtigt an der Debatte teilhaben können. Denn am Ende sei ein Ganztagsschulkonzept nur dann tragfähig und bringe die Schüler weiter, wenn Eltern, Lehrer und außerschulische Partner gemeinsam die notwendigen Rahmenbedingungen bieten und an einem Strang ziehen. 

R.Hw.

 

Neza Yildirim

Neza Yildirim

Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen

Daniel Born - Ihr Landtagsabgeordneter

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